Pflege geht uns alle an
Pflegebedürftigkeit darf niemanden arm machen und Familien nicht überfordern. Wer Unterstützung braucht, muss sich auf eine gute und bezahlbare Versorgung verlassen können.
Pflege bezahlbar machen
Die Eigenanteile steigen, während viele Menschen schon heute kaum wissen, wie sie ihre Pflege bezahlen sollen. Wir brauchen eine solidarische und verlässliche Finanzierung, die Pflegebedürftige wirksam entlastet.
Pflegende An- und Zugehörige absichern
An- und Zugehörige tragen den größten Teil der Pflege. Dafür verzichten viele auf Einkommen, berufliche Chancen, Erholung und soziale Sicherheit. Sie brauchen mehr Zeit, bessere Beratung und eine Absicherung, die ihrer Leistung gerecht wird.
Das gilt auch für Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Verantwortung für erkrankte oder pflegebedürftige Angehörige übernehmen. Young Carers dürfen nicht allein bleiben.
Pflege und Beruf zusammendenken
Wenn Beschäftigte Angehörige pflegen, betrifft das auch Unternehmen und den Arbeitsmarkt. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssen gemeinsam Bedingungen schaffen, unter denen Beruf und Pflege wirklich vereinbar sind.
Gesundheit ohne Barrieren
Gesundheitsversorgung muss für alle zugänglich sein. Dazu gehören barrierefreie Praxen und Krankenhäuser, verständliche Informationen und eine Versorgung, die Menschen unabhängig von Alter, Behinderung oder Einkommen ernst nimmt.
Gemeinsam Lösungen durchsetzen
Ich will Pflegepolitik nicht am Schreibtisch entwickeln. Deshalb arbeite ich mit pflegebedürftigen Menschen, An- und Zugehörigen, Beschäftigten, Einrichtungen, Kommunen, Pflegekassen, Unternehmen, Gewerkschaften, Fachverbänden und Wissenschaft zusammen.
So entstehen Vorschläge, die fachlich tragen und politischen Druck entfalten.